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Aktuelles

In der Rubrik "Aktuelles" finden Sie wichtige Mitteilungen rund ums Wasserwerk. Es lohnt sich daher gelegentlich mal hereinzuschauen.

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Wieviel ist ein Kubikmeter Wasser?

Kubikmeter - das ist die Einheit, in der die Wasserwerke das verbrauchte Trinkwasser berechnen.

Einen Eimer Wasser mit zehn Litern kann sich jeder vorstellen. Beim Kubikmeter wird's schon schwieriger. Rein rechnerisch sind es tausend Liter, also 100 Eimer mit Wasser. Wie weit kommt man mit dieser Menge, was kann man damit anfangen?


Zum Beispiel:

• sieben mal Baden
• 25 mal Duschen
• 100 mal Füße waschen
• 1.000 Flaschen Wasser aufsprudeln
• 5.000 mal Zähne putzen
• 10.000 Tassen Tee aufbrühen
• 10.000 Topfpflanzen gießen
• 30.000 Eiswürfel herstellen
• Eine vierköpfige Familie kommt mit vier Kubikmetern etwa eine Woche lang aus

Regenwasser im Haushalt nutzen?

Manche Gründe sprechen auch dagegen.

In Gilching herrscht kein Wassermangel. Trotzdem melden sich in letzter Zeit verstärkt Stimmen zu Wort, die eine vermehrte Nutzung von Regenwasser empfehlen. Das gemeindliche Wasserwerk Gilching hält das nicht für sinnvoll. Dachablaufwasser ist in der Regel verschmutzt und bereitet daher hygienische Probleme. Das bestätigt auch das ehemalige Bundesgesundheitsamt.

Der ökologische Nutzen ist fragwürdig, da in Gilching ausreichend Grundwasser zur Verfügung steht, das im Gegensatz zum Regenwasser nicht aufbereitet werden muss. Es erscheint also nicht sinnvoll, im Haushalt Dachablaufwasser zu verwenden.

Außerdem müssen Regenwasseranlagen regelmäßig gewartet werden. Das ist mit einem erheblichen Kosten- und Arbeitsaufwand verbunden. Die hohen Anlage- und Betriebskosten werden unterm Strich nicht durch Einsparungen beim Trinkwasser aufgewogen. Regenwasseranlagen lohnen sich also nicht.

Trinkwasser sparen ist wichtig! Genau so wichtig ist ein umfassender Gewässerschutz. Regenwasser gehört nicht in die Kanalisation. Es sollte versickern, um den Wasserkreislauf möglichst schnell zu schließen und das Grundwasser wieder aufzufüllen.

Wer dennoch nicht auf eine Anlage zur Nutzung von Regenwasser verzichten möchte, sollte sich schon bei der Planung vom gemeindlichen Wasserwerk Gilching beraten lassen. In jedem Fall bedarf die Anlage der Genehmigung.

Wofür wir Wasser verwenden

Der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) ermittelte auf Basis der Wasserabgabe an Haushalte, Kleingewerbe sowie der versorgten Einwohner repräsentative Daten zum Wasserverbrauch, wobei die regionalen Unterschiede groß sind.

Hiernach lag der Trinkwasserverbrauch pro Person und Tag bei 130 Litern. Die Statistiker berechneten außerdem Durchschnittswerte für die Wasserverwendung. Größter Posten ist demnach “Baden/Duschen/Körperpflege” mit einem Anteil von 36 Prozent am gesamten Wasserverbrauch, kleinster Posten sind mit 4 Prozent „Essen und Trinken”.

Der Verbrauch war damit gegenüber den Vorjahren mit durchschnittlich 140 Litern pro Person und Tag leicht rückläufig.

Gegenüber 1950 mit rund 85 Litern pro Person und Tag haben wir unseren Verbrauch allerdings um die Hälfte verdoppelt!

Wasser sparen und wirtschaftliche Auswirkungen

Ökologisch ist das Sparen von Wasser ohne Zweifel sinnvoll. Es geht bei uns aber weniger um den Frischwasserverbrauch, da wir ausreichend gutes Wasser fördern und es nicht behandeln müssen. Problematisch ist vielmehr die anschließende Behandlung und Aufbereitung des Abwassers.

Das ökologisch sinnvolle Einsparen von Frischwasser hat für die Wasserversorgungseinrichtung durchaus einen ökonomischen Effekt. Die Kalkulation der Wasserverbrauchsgebühr beruht auf einem geschätzten Jahreswasserverbrauch: Sinkt der Jahreswasserverbrauch sehr stark, wie das regelmäßig nach Verbrauchsgebührenerhöhungen festzustellen ist, müssen bei in etwa gleichbleibenden Ausgaben die Verbrauchsgebühren angehoben werden. Ein ökologisch wünschenswerter Effekt - sinkender Verbrauch - steht also in einem gewissen Widerspruch zur Ökonomie.

Spartipps

Unabhängig von der ökonomischen Kehrseite des Wassersparens wollen wir es nicht versäumen, Ihnen einige ökologische Spartipps mitzuteilen:

In der Küche

Geschirrspüler immer voll beladen. Beim Strom- und Wasserverbrauch macht es keinen Unterschied, ob die Maschine halb oder voll beladen ist. Kaltes oder warmes Vorspülen von Hand ist überflüssig.

Viele moderne Maschinen besitzen ein Sparprogramm mit 50°C. Nutzen Sie dieses Programm für leicht verschmutztes Geschirr und sparen Sie ca. 20% gegenüber dem Normalprogramm.

Waschen und Trocknen

Waschen Sie erst, wenn die Maschine voll ist. Das Fassungsvermögen bezieht sich auf Koch- und Buntwaschprogramme, bei Feinwäsche 1,5 bis 2 kg pro Trommelfüllung.

Zuviel Waschmittel macht die Wäsche nicht sauberer, sondern belastet nur die Umwelt. Beachten Sie also genau die Dosiervorschriften auf dem Waschmittelpaket entsprechend der Wasserhärte (in Gilching: Hart).

Duschen und Baden

Duschen statt baden: Für ein Vollbad wird etwa dreimal so viel Wasser benötigt wie für eine fünfminütige Dusche.

Tropfende Hähne sofort reparieren. Nur zehn Tropfen pro Minute ergeben monatlich 170 Liter verschwendetes Wasser.

Einhebelmischer oder thermostatische Mischbatterien, bei denen man die Temperatur einstellen kann, sind äußerst praktisch. Da die Temperatur automatisch geregelt wird, kann man viel warmes Wasser sparen, das sonst einfach ungenutzt abläuft.

Wasser mehrfach nutzen

Wasser aus einer erkalteten Wärmflasche nicht weggießen, sondern nach Bedarf wieder erhitzen. Auf diese Weise spart man nicht nur Wasser, sondern auch Heizenergie, da nur die wirklich benötigte Menge Wasser erhitzt wird.

Kochwasser (z.B. zum Eierkochen) nicht weggießen, sondern nach dem Erkalten zum Blumengießen verwenden.

Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre weiteren Hinweise und Tipps zur Veröffentlichung mitteilen. Bitte senden Sie eine E-Mail an info@wasserwerk-gilching.de.

Weitere Artikel und Informationen

Mit den nachfolgenden Artikeln soll ein Blick über den Tellerrand der Gilchinger Wasserversorgung hinaus versucht werden. Wir freuen uns über Ihr Interesse an diesen Informationen, die allein die Auffassung des jeweiligen Verfassers wiedergeben.

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